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Tipps und Tricks rund um Schwangerschaftswochen, Geburt und Baby.

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30. Schwangerschaftswoche SSW

25. Jul 2009 Autor: admin | Abgelegt in: 21. - 30. SSW, Schwangerschaftswochen

30. Woche: „Langsam geht Ihnen die Puste aus“

Im letzten Schwangerschaftsdrittel (Trimenon) nehmen werdende Mütter immer schneller zu. Bis zu einem Pfund pro Woche kann die Waage mehr anzeigen. So ist es nicht zu verdenken, dass ihnen manchmal die Luft wegbleibt. Das liegt aber nicht nur am zusätzlichen Gewicht.

Was passiert bei der Mutter?

Die meisten Schwangeren bemerken in diesen Wochen immer wieder eine leichte Atemnot. Das passiert auch, wenn, wenn sie sich nicht besonders anstrengen. Ärzte sprechen von schwangerschaftstypischer Hyperventilation: Vermutlich beeinflussen von der Plazenta produzierte Steroide das Atemzentrum im Gehirn. Werdende Mütter atmen tiefer, wenn auch nicht häufiger als vor der Schwangerschaft. Sie erhöhen ihren Atemumsatz dadurch um rund 40 Prozent. Das führt zu einem Anstieg des Kohlendioxids im Körper, der ein Gefühl der Atemnot auslösen kann. Der höhere Kohlendioxid-Spiegel scheint den wichtigen plazentaren Austausch der Blutgase zwischen Mutter und Kind zu erleichtern.

Was macht mein Baby?

In der 30. Schwangerschaftswoche (30. SSW) ist das Gehör des Kindes schon so gut ausgebildet, dass es zwischen hohen und tiefen Tönen unterscheiden kann. Zudem kann es seine Körpertemperatur zunehmend selbst regulieren. Die Hoden des ungeborenen Jungen sind aus dem Bauchraum in die Leistengegend gewandert. Von hier aus müssen sie noch den Weg bis in die Hodensäcke zurücklegen. Manchmal bleiben einer oder beide Hoden dabei stecken (Hodenhochstand). Dann wandern sie entweder im ersten Lebensjahr von selbst noch an den richtigen Platz. Falls dies nicht von allein passiert, ist auch eine Hormontherapie oder ein operativer Eingriff im zweiten Lebensjahr möglich.

Was geschieht beim Vater?

Wollen Sie Ihre Partnerin bei der Geburt begleiten? Es ist verständlich, wenn Sie jetzt noch mit gemischten Gefühlen über dieses Thema denken. Falls Sie jedoch jetzt schon zu der Überzeugung gelangt sind, dass Sie wirklich nicht mitgehen wollen, sollten Sie es bald Ihrer Partnerin sagen. So bleibt noch genügend Zeit, dass sie sich eine andere Begleitperson suchen kann.

29. Woche: „Das 3. Trimenon beginnt“

Mit dem Beginn der 29. Schwangerschaftswoche (29. SSW) bricht das letzte Drittel der Schwangerschaft an. Je weiter die Zeit jetzt voranrückt, desto klarer rückt die Geburt an. Aber auch die Zeit danach wird von Ihnen gedanklich immer öfter aufgegriffen.

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Was passiert bei der Mutter?

Im 8. Schwangerschaftsmonat steht eine dritte Ultraschalluntersuchung an. Bei dieser Untersuchung wird schwerpunktmäßig kontrolliert, ob sich das Kind altersgemäß entwickelt hat. Dazu misst der Arzt/ die Ärztin, wie groß der kindlichen Kopf von Seite zu Seite und von der Stirn zum Hinterkopf ist. Außerdem bestimmt er den Durchmesser des kindlichen Bauch- und Brustraums und die Länge eines Oberschenkel- oder Oberarmknochens. Die Gewichtsangaben kann der Gynäkologe nur schätzen – das Gewicht des Kindes kann demnach höher oder niedriger sein.

Außerdem werden bei diesem Ultraschalltermin die Lage und Struktur der Plazenta erneut kontrolliert. Sollte die Plazenta sehr nahe am oder direkt vor dem inneren Muttermund liegen (Plazenta praevia) wäre das bei der Geburt für Mutter und Kind lebensgefährlich. In diesem Falle ist eine Entbindung per Kaiserschnitt unumgänglich. Eine auffällige Struktur der Plazenta könnte die Versorgung des Kindes gefährden. In diesem Fall werden Sie von Ihrem Arzt medizinisch besonders eng betreut.

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Vielleicht spüren Sie auch einen Druck auf das Schambein? Zum Teil liegt das daran, dass durch die Schwangerschaft alle Bänder der Wirbelsäulen- und Beckenregion nachgiebiger sind. Dadurch weitet sich die Schambeinfuge etwas, das kann vor allem beim Gehen schmerzen. Wie bei Rücken- oder Ischiasbeschwerden hat aber auch die Haltung einen Einfluss: Ein durchgebogener Rücken schafft keine ideale Balance zum dicken Bauch. Sie sollten daher auf eine möglichst aufrechte Haltung zu achten und das Becken leicht nach vorn zu kippen.

 


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Was macht mein Baby?

Allmählich wird für Ihr Kind der Raum zum Üben immer enger. Das Baby ist aber in der Lage, seine Bewegungen schon gut zu koordinieren. Die werdenden Eltern können nun die kindlichen, kräftigen Tritte und Stöße unterhalb der Bauchdecke gut spüren und auch deutlich sehen, wenn der Bauch sich nach außen beult. Wie ihr Kind gerade liegt, ist für Ärzte und Hebammen ertastbar.

Was geschieht beim Vater?

Fangen Sie schon mit einigen Vorbereitungen für das neue Familienmitglied an? Einige Umräummaßnahmen sind bestimmt erforderlich. Aber auch ein Bummel im nächstgelegenen Möbelhaus steht vielleicht an. Sie haben noch genügend Zeit und brauchen nicht in Panik zu verfallen. Und genießen Sie die noch stressfreie Zeit.

28. Woche: „Sodbrennen als lästiges Übel“

Sodbrennen ist eine der unerwünschten Begleiterscheinungen der fortgeschrittenen Schwangerschaft: Der Magen gerät unter Druck, da sich die Gebärmutter nun schon recht hoch wölbt und alle anderen Organe weniger Platz haben.

Was passiert bei der Mutter?

Das ist jedoch nicht die einzige Ursache des Sodbrennens. Die Speiseröhre wird auch nachgiebiger aufgrund der in der Schwangerschaft vermehrten Produktion des Hormons Progesteron. Ihr Schließmuskel zum Magen hin ist geschwächt. Auch deshalb fließt gerade bei vollem Magen mitunter saurer Mageninhalt in die Speiseröhre zurück. Das verursacht Sodbrennen. Dagegen hilft, große Mahlzeiten durch mehrere kleine zu ersetzen, ab und zu ein paar Haselnüsse oder Mandeln gründlich zu kauen, auf Säureanreger wie Kaffee, bittere oder scharfe Speisen zu verzichten. Wenn Sie mit leicht erhöht liegendem Oberkörper schlafen und ausruhen, kann nicht so leicht Mageninhalt zurückfließen. Säureblocker (Antazida) sollten Schwangere nur nach Rücksprache mit ihrem Arzt einnehmen.

Manche Frauen spüren jetzt auch ihren Ischiasnerv desöfteren. Er macht sich durch einen ziehenden, stechenden Schmerz oder eine Art Taubheitsgefühl von der Hüfte abwärts bemerkbar. Die Gründe hierfür sind im Zusammenspiel von aufgelockertem Bindegewebe, Wassereinlagerung und schwangerschaftsbedingten Haltungsveränderungen zu finden. Die Reizung des Ischiasnervs wird damit begünstigt

Was können sie dagegen tun? Stützen Sie sich nach vorn ab, um die Wirbelsäule zu entlasten. Ebenfalls hilfreich ist es, sich hinzulegen und die Beine mit rechtwinklig abgewinkelten Knien hochzulagern. Allerdings ist diese Haltung nur kurze Zeit geeignet. Eine gute Alternative sind entlastende Übungen im Vierfüßlerstand. Fragen Sie die Leiterin Ihres Geburtsvorbereitungskurses danach. Auch eine Wärmflasche lindert den Schmerz. Bei sehr häufigen und starken Beschwerden sollten Sie Ihren Arzt/ Ihre Ärztin wegen eines Schmerzmittels ansprechen.


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Was macht mein Baby?

Der 7. Schwangerschaftsmonat ist mit dem Ende der 28. Schwangerschaftswoche (28. SSW) vorbei. Das Baby ist vom Scheitel bis zum Kopf ca. 27 cm lang und wiegt nun um die 1300 g. Ein Drittel des voraussichtlichen Geburtsgewichts ist nun erreicht. Sein Kopf hat einen Durchmesser von etwa 7,5 cm und ist deutlich sichtbar von Haaren bedeckt. Der Aufbau seines Immunsystems hat begonnen: Über die Plazenta nimmt das Baby Abwehrstoffe auf, die im Blut der Mutter kursieren. Dieser „Nestschutz“ ist in den ersten Lebenswochen ein wichtiger Schutzschild.

Was geschieht beim Vater?

Für Ihre Partnerin wird die Schwangerschaft nun allmählich beschwerlich. Nach der meist recht angenehmen mittleren Phase kann es jetzt erneut zu ausgeprägten Stimmungsschwankungen kommen. Die Situation wird Ihnen vielleicht manchmal abverlangen, über das ein oder andere gereizte Wort hinwegzuhören. Sie sollten versuchen einen ruhenden Pol zu bilden.


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27. Woche: „Sich auf die Geburt vorbereiten“

Die Geburt rückt immer näher. Haben Sie sich schon Gedanken gemacht, wo und wie Sie entbinden wollen? Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten: im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause. Sie sollten die Möglichkeiten nutzen, sich die Klinken vor Ort anzuschauen und Infoveranstaltungen zu besuchen.

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Was passiert bei der Mutter?

Bei den Infoveranstaltungen haben die werdenden Eltern nicht nur die Gelegenheit, die Kreißsäle beziehungsweise die Geburtszimmer und Wöchnerinnenstation zu sehen. Sie können auch die anwesenden Ärzte und Hebammen zum Angebot befragen. Zwar sind es noch gut drei Monate, bis das Kind zur Welt kommt. Doch ist es für die Eltern beruhigend, den Ort, wo das geschehen soll, in Ruhe auszusuchen und zu erkunden.

Bei Risikoschwangerschaften ist ein Krankenhaus mit einer sehr guten medizinischen Versorgung vor, während und nach der Geburt zu empfehlen. Dies betrifft Frauen, die Zwillinge oder Frühchen erwarten oder bei denen schon vor oder während der Schwangerschaft Probleme auftreten. Bei der Wahl des Geburtsortes sollte diese Frauen darauf achten, dass das nötige Fachpersonal während und nach der Geburt rund um die Uhr vor Ort ist und ob die Ausstattung der medizinischen Geräte dem modernsten medizintechnischen Standard entspricht.

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Was macht mein Baby?

In diesem Stadium der Schwangerschaft, um die 27. SSW, hat sich die Schlagzahl des kindlichen Herzens gegenüber der ersten Zeit bereits etwas verringert. Dennoch bringt es das kleine Herz des Fötus noch immer auf erstaunliche 152 Schläge pro Minute. Bis Ihr Kind auf die Welt kommt, wird sein Herz bereits rund 54 Millionen Mal geschlagen haben!

Was geschieht beim Vater?

Da die Geburt immer näher rückt, ist es nun auch an der Zeit sich mit dem Thema Elternzeit auseinanderzusetzen. Nicht nur die Mütter, auch immer mehr Väter kümmern sich um die Erziehung ihrer Kinder. Zum einen wird dies durch die staatliche Elterngeldregelung gefördert – jedes Elternteil wird nun begünstigt, das zumindest zeitweilig für das Kind zu Hause bleibt. Zum anderen ist es aber auch für die Beziehung zwischen Vater und Kind sowie das gesamte Familienleben förderlich, wenn auch der Vater zumindest ein paar Wochen Jobpause einlegt.

26. Woche: „Sex trotz wachsendem Bauch“

Der wachsende Bauch könnte jedoch bei so mancher Liebesstellung nun zum Hindernis werden. Daher ist nun ihre erotische Kreativität gefragt.

Was passiert bei der Mutter?

Manche Frauen sind während der Schwangerschaft sexuell besonders erregbar. Das liegt unter anderem daran, dass der Unterleib besser durchblutet und sensibler ist. Zudem gibt es keinen Grund auf Sex in der Schwangerschaft zu verzichten.

Solange die werdende Mutter sich dabei wohl fühlt und es keine medizinisch begründeten Einwände gibt. Hilfsmittel wie ein Kissen können sich in der Liebe sehr nützlich machen.

Tipp: Haben Sie schon Rückenprobleme? Um den Rücken zu entlasten, sollten Sie eine bequeme Schlafposition finden. Viele Schwangere liegen gern auf der Seite, wenn der Bauch größer wird. Dann tut es gut, das oben liegende Bein zu stützen, indem Sie ein kleines Kissen zwischen die Knie legen. Mit Hilfe eines Kissens im Rücken können Sie aber auch die Liegeposition festigen, was wohltuend wirkt.

Was macht mein Baby?

In der 26. Schwangerschaftswoche (26. SSW) kann ihr Kind jetzt die Augenlider öffnen. Die Augen sind jedoch noch sehr lichtempfindlich. Trotzdem kann das Baby jetzt Helligkeit und Dunkelheit wahrnehmen, die durch die Bauchdecke dringt. Die Pupillen können sich verengen und weiten. Zudem strafft sich die Haut, da die Menge des eingelagerten Unterhautfetts zunimmt.

Was geschieht beim Vater?

Haben Sie Probleme mit Ihrer Partnerin zu schlafen? Bei vielen werdenden Vätern treten aufsteigende Skrupel gegenüber dem Kind auf. Kein Grund zur Sorge! Ihre Bedenken sind nachvollziehbar, aber völlig unberechtigt: Das Baby ist in der Gebärmutter und im Fruchtwasser bestens geschützt. Was es mitbekommt, ist der mütterliche Orgasmus, da sich die Gebärmutter dabei zusammenzieht. Doch Sie können davon ausgehen, dass ihm das nicht schadet. Zudem gilt: Alles, was der Schwangeren gut tut, kommt auch Ihrem Baby indirekt zugute.

25. Woche: „Trainieren Sie ihre Gebärmutter“

In dieser Phase der Schwangerschaft kann es schon zu Schwangerschaftswehen, Vor- oder Senkwehen kommen. Der Bauch wird dabei ab und zu hart.

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Was passiert bei der Mutter?

Diese sogenannten Braxton-Hicks-Kontraktionen sorgen dafür, dass die Uterusmuskulatur gut durchblutet wird und ständig für die Geburt trainiert. Auch die Plazentadurchblutung profitiert von den frühen Wehen. Ab der 36. Schwangerschaftswoche (36. SSW) helfen die Kontraktionen, den Gebärmutterhals zu verkürzen. Sie unterstützen aber auch, dass der kindliche Kopf tiefer ins Becken sinkt. Ihr Körper wird somit optimal auf die Geburt vorbereitet.

Spätestens in der 20. Schwangerschaftswoche beginnen die ersten Braxton-Hicks-Kontraktionen – zunächst sind sie jedoch für die Frau noch nicht spürbar. Die Uterusmuskulatur zieht sich dabei alle paar Stunden leicht zusammen. Bis zum Ende der Schwangerschaft schrumpfen die Abstände zwischen den Wehen und kommen kräftiger. Äußere Faktoren wie Anstrengung oder Stress können die Wehen zeitweilig verstärken. Wie viel eine Schwangere von den Braxton-Hicks-Wehen merkt, ist sehr unterschiedlich. Viele Frauen spüren höchstens ein gelegentliches Spannungsgefühl im Bauch. Andere empfinden die Wehen als unangenehm oder sogar leicht schmerzhaft. Aber auch in diesen Fällen sind sie fast immer vollkommen harmlos.

Wenn die Kontraktionen plötzlich sehr heftig oder regelmäßig eintreten, sollten Sie Ihren Arzt/ Ihre Ärztin aufsuchen. Denn die Gefahr besteht, dass die Wehen den Muttermund öffnen und es so zu einer Frühgeburt kommen könnte. Daher sollten sie die Wehen vom Arzt abklären lassen.

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Was macht mein Baby?

Würde ihr Kind jetzt schon zur Welt kommen, wäre das zwar sehr früh. Doch hätte es, mit entsprechender medizinischer Versorgung, Überlebenschancen: Die Lungen sind jetzt sehr weit entwickelt. Die meisten Frühgeborenen benötigen jedoch bis mindestens zur 28. Woche Medikamente zur Lungenreifung und/oder Unterstützung beim Atmen.

Was geschieht beim Vater?

Kennen Sie das? Das Baby strampelt, aber sobald Sie Ihre Hand auf den Bauch Ihrer Partnerin legen, ist nichts zu spüren. Da hilft nur Geduld. Wenn Sie beide sich entspannt hinsetzen und Sie den Bauch Ihrer Partnerin streicheln, könnte es klappen. Bald wird das Baby wieder wach sein und sich erneute bewegen.

24. Woche: „Diabetes in der Schwangerschaft“

Das Risiko der Schwangerschaftsdiabetes ist sehr hoch – etwa jede zehnte Frau ist von der sogenannten Gestationsdiabetes betroffen. Die Störung des Zuckerstoffwechsels ist ohne einen Test von Arzt kaum zu entdecken, da nur selten Beschwerden auftreten.

Was passiert bei der Mutter?

Gegen die Gestationsdiabetes muss man etwas tun, denn unbehandelt können ernste Folgen auftreten. Experten raten daher allen Schwangeren zum Zuckerbelastungstest (oraler Glukosetoleranztest), der meistens zwischen 24. und 27. Schwangerschaftswoche erfolgt. Eventuell wird der Test nach ein paar Wochen wiederholt, da der Diabetes verstärkt im letzten Drittel der Schwangerschaft auftritt. Eine typische Folge des unentdeckten Schwangerschaftsdiabetes ist ein sehr großes Baby, was zu Komplikationen bei der Geburt führen kann. Außerdem besteht für das Neugeborene die Gefahr ernster Anpassungsprobleme und eines gesundheitsbedrohlichen Unterzuckers. Ein Schwangerschaftsdiabetes verschwindet zwar oft von selbst, wenn das Kind auf der Welt ist. Wenn die Schwangere die Diabetes jedoch unbehandelt lässt, haben Mutter und Kind langfristig ein deutlich erhöhtes Diabetesrisiko.

Informationen zum Test:

Als besondere Risikogruppe gelten übergewichtige und Schwangere über 30, außerdem Frauen, die in einer früheren Schwangerschaft Diabetes hatten. Hellhörig werden Ärzte auch, wenn Blutsverwandte der Schwangeren zuckerkrank sind. Die Krankenkassen übernehmen die Kosten des Zuckerbelastungstests nur, wenn ein bekanntes Risiko besteht oder ein begründeter Verdacht auf Schwangerschaftsdiabetes vorliegt.
Der Test ist etwas zeitaufwendig. Nach eine ersten Blutabnahme trinkt die werdende Mutter eine zuckerhaltige Lösung. Danach wird im Stundenabstand noch zweimal Blut abgenommen. Test und Auswertung sind in der gynäkologischen Praxis möglich. Ergibt der Test erhöhte Blutzuckerwerte, legt ein Diabetologe die geeignete Therapie fest, etwa eine Ernährungsumstellung.

Zwischen der 24. und 27. Schwangerschaftswoche gehört ein erneuter Antikörpersuchtest zum festen Programm der Vorsorgeuntersuchungen. Wie schon beim ersten Tests, der in der 8. Schwangerschaftswoche (8. SSW) durchgeführt wurde, wird geprüft, ob das Blut Antikörper gegen bestimmte Blutbestandteile enthält, die Komplikationen verursachen könnten.


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Was macht mein Baby?

Bis zum Ende der 24. Schwangerschaftswoche (24. SSW) ist das Kind vom Scheitel bis zum Steißbein um die 23 cm groß und wiegt etwa 800 Gramm. Die Tränendrüsen des Kindes produzieren bereits Tränenflüssigkeit. Das Kind kann sogar schon riechen und schmecken. Wissenschaftlich ist es erwiesen, dass ein wenig gesüßtes Fruchtwasser von Föten lieber und damit auch mehr getrunken wird.

Was geschieht beim Vater?

Kann man auch schon die ersten Fettpölsterchen bei Ihnen entdecken? Die sogenannte Sympathieschwangerschaft der werdenden Väter tritt immer häufiger auf. Wahrscheinlich liegt es daran, weil das Paar mehr Zeit gemütlich zu Hause verbringt oder weil sie sich gegen Stimmungsschwankungen anfuttern. Oder lassen Sie öfter den Sport ausfallen, weil Sie jetzt im Job Präsenz zeigen wollen, um die eigene Position zu sichern? Aber beachten Sie, wenn Ihr Kind erst mal auf der Welt ist, werden Sie auch kaum Zeit dafür finden.

23. Woche: „Leiden Sie unter Wadenkrämpfen?“

Auch Wadenkrämpfe können zu den unangenehmen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft zählen. Vor allem in der Nacht treten sie besonders gern auf.

Was passiert bei der Mutter?

Die Wadenkrämpfe werden ein durch die Schwangerschaft bedingten Magnesiummangel ausgelöst. Zum einen können dagegen Magnesiumpräparate helfen. Zum anderen stärken regelmäßige Bewegung, Walking oder auch Spazierengehen die Wadenmuskulatur und beugen so Krämpfen vor.

Was tun, wenn der Krampf da ist? Sie haben 3 Möglichkeiten:

> Strecken Sie das Bein und ziehen Sie dabei die Fußspitze nach oben.

> Aber auch Aufstehen hilft: Stellen Sie sich mit dem Gesicht vor eine Wand, stützen Sie sich ab und stellen Sie das krampfende Bein ein Stück hinter dem anderen mit dem Fuß fest auf.

> Massieren Sie die krampfende Stelle.

Neben Wadenkrämpfen kann aber auch ihr Baby zum Ruhestörer in der Nacht werden. Ausgerechnet, wenn seine Mutter sich ausruhen und hinlegen will, beginnt es im Bauch zu turnen. Solange Sie selbst aktiv sind, schaukeln Ihre Bewegungen das Kind und es wird ruhig. Frisch gestärkt ist das Baby dann aber aktionsbereit, wenn mal nichts los ist. Der Tag-Nacht-Rhythmus vom Baby wird sich an dem der Mutter in den nächsten Wochen besser angleichen.

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Was macht mein Baby?

Bis zur 23. Schwangerschaftswoche (23. SSW) ist das Kind so stark gewachsen, dass der obere Rand der Gebärmutter sich fast auf Höhe des mütterlichen Nabels befindet. Vor allem das Gehirn und damit auch der Babykopf entwickeln sich in dieser Phase rasant. Bis zur 32. Schwangerschaftswoche vergrößert sich der Kopfdurchschnitt um etwa drei Millimeter pro Woche. Erst dann verlangsamt sich das Knochenwachstum wieder. Von nun an steigt der Energiebedarf seines Gehirns stetig. Im letzten Schwangerschaftsdrittel (ab der 29. Woche) wird das Kind 50 Prozent der aufgenommenen Energiemenge für dessen Wachstum benötigen.

Was geschieht beim Vater?

Auch werdende Väter befinden sich in der Umbruchphase, die von den Freunden und Verwandten kaum erkannt wird. Denn schließlich steht die werdende Mutter meistens im Vordergrund – schon allein durch den nicht zu übersehenden Babybauch. Die Männer können in dieser Zeit ruhig mal freundlich in die Offensive gehen und über ihre Gefühle sprechen. Damit zeigen sie, dass Sie sich auch Gedanken machen.

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22. Woche: „Sie fühlen sich im Wasser wohl?“

Vielleicht liegt es wirklich an frühen Erinnerungen aus der Zeit vor ihrer Geburt, dass Menschen sich gerade im Wasser oft so wohl fühlen. Die Geborgenheit im Fruchtwasser ist unentbehrlich für die Entwicklung des heranwachsenden Kindes.

Was passiert bei der Mutter?

In der 22. Schwangerschaftswoche (22. SSW) trinkt ihr Kind täglich ca. 400 Milliliter an Fruchtwasser. Entsprechend braucht auch die Mutter genügend Flüssigkeit, etwa 2 Liter sollten Sie pro Tag zu sich nehmen.

Das Fruchtwasser wird von den Eihäuten produziert. Sie erhalten die zur Produktion nötigen Stoffe von der jetzt etwa sieben bis acht Millimeter dicken, gut durchbluteten Gebärmutterschleimhaut (Dezidua). Die Eihäute geben das Fruchtwasser nach innen in die Fruchtblase ab. Umgekehrt nehmen sie Fruchtwasser auf und transportieren es ab. Gut die Hälfte des Fruchtwassers verlässt die Fruchtblase aber über die Nabelschnur. Der größte Teil dessen, was das Baby trinkt, gelangt über seinen Darm in den kindlichen Blutkreislauf. In diesem Stadium der Schwangerschaft tauscht der Organismus der Mutter das Fruchtwasser alle drei Stunden komplett aus.
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Die Fruchtwassermenge schwankt und ist auch von Frau zu Frau verschieden. Ihr Arzt/ Ihre Ärztin kontrolliert, ob die Menge auffallend gering (Oligohydramnion) oder ungewöhnlich groß ist (Polyhydramnion, Hydramnion). Bei zu großen Abweichungen kann es zu Problemen kommen: Dazu gehören etwa Fehlbildungen des kindlichen Urogenitaltrakts oder eine Leistungsschwäche der Plazenta. Zu viel Fruchtwasser kann zum Beispiel auf einen Diabetes der Mutter oder Schluckprobleme des Kindes hindeuten.

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Was macht mein Baby?

Inzwischen ist das Gehör des Kindes sehr weit entwickelt. So kann der Fötus schon viele Geräusche außerhalb des mütterlichen Körpers wahrnehmen. Die Geräusche kommen als Schall im Inneren der Gebärmutter und „unter Wasser“ nur verzerrt an. Die Umgebungsgeräusche wie „Darmgurgeln“ sind dagegen recht laut. Wenn ihr Kind ihre Stimme oder die des Vaters oft genug hört, erkennt das Neugeborene diese nach der Geburt schnell wieder.

Was geschieht beim Vater?

Sprechen Sie mit ihrem Kind auch wenn die Vorstellung anfangs befremdlich auf Sie wirkt. Ihr Baby hört Ihre Stimme, wenn Sie neben Ihrer Partnerin sitzen und sich mit ihr unterhalten oder ihr zur Entspannung etwas vorlesen. Sprechen Sie daher mit ruhiger, zärtlicher Stimme.

21. Woche: „Sie werden zum Seitenschläfer“

Wenn Sie als Schwangere längere Zeit auf dem Rücken liegen, kann es vorkommen, dass Ihnen schwindelig wird. Der Grund hierfür ist, dass in dieser Position die Gebärmutter mit dem Kind auf die große Hohlvene (Vena cava inferior) im unteren Bauchraum drückt.

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Was passiert bei der Mutter?

Die Folge ist, dass durch den Druck weniger Blut zum Herzen fließen kann. Das Herz reagiert darauf mit erhöhter Schlagzahl, um genug Blut durch den Körper zu pumpen. Trotzdem reicht die Sauerstoffmenge nicht aus. Die Folgen sind Schwindel, Atemnot oder kalter Schweiß. Auch der Fötus erhält weniger Sauerstoff (Vena-cava-Kompressionssyndrom). Drehen Sie sich dann einfach auf die Seite oder setzen Sie sich auf und der Schwindel wird weggehen.

Weitere Beschwerden in der Zeit um die 21. Schwangerschaftswoche (21. SSW) sind angeschwollene Finger oder Knöchel. Das ist normal, da der Körper das Gewebe vermehrt als Flüssigkeitsspeicher nutzt. Wassereinlagerungen geben in der Regel nur als lästiges Übel und stellen in der Regel kein Problem dar. Probleme können nur entstehen bei zusätzlichen Symptomen wie Eiweiß im Urin oder ein zu hoher Blutdruck. Das können Anzeichen einer Präklampsie genannten ernsten Stoffwechselentgleisung sein. Sie tritt jedoch meistens erst im letzten Drittel der Schwangerschaft auf.

Was kann man nun gegen Wassereinlagerungen tun? Sanft entwässernd wirken Schwimmen und Wannenbäder. Der Wasserdruck von außen drängt Flüssigkeit aus dem Gewebe in die Gefäße. Das Gewebewasser scheidet der Organismus dann mit dem Urin aus. Weiterhin wirkt der Genuss bestimmter Nahrungsmittel wie Spargel, Salatgurke oder Ananas entwässernd.

Auf die früher empfohlenen Reistage zum „Entwässern“ sollten Sie verzichten. Diese Entwässerungskuren gelten als überholt und sind auch wegen der damit verbundenen einseitigen Ernährung nicht empfehlenswert. Ebenfalls sind Entwässerungstees oder -präparate sind ungeeignet.


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Was macht mein Baby?

Ab der 21. Schwangerschaftswoche nimmt der Fötus jede Woche rund 100 g zu. Der durchschnittliche Kopfdurchmesser beträgt etwa 5 cm. Die Eierstöcke der weiblichen Föten sind zwar noch winzig, enthalten aber bereits mehrere Millionen Eier.

Was geschieht beim Vater?

Konflikte kommen in der Partnerschaft vor und gerade in der Schwangerschaft können sie andere Dimensionen erlangen. Situationen oder Gewohnheiten, mit denen sich beide bislang arrangiert hatten, können nun zu Streitpunkten werden. Bei der schwangeren Frau sinkt oft die Kompromissbereitschaft – egal ob es um die Hobbys des Partners, um Haushalt, Familie oder berufliche Perspektiven geht. Da hilft nur, offen miteinander zu reden und den eigenen Standpunkt zu überdenken. Kommt es zu größeren Konflikten, lohnt es sich, gemeinsam oder allein eine Schwangerenberatungsstelle aufzusuchen. Die Beratung kostet nichts und ist vertraulich.

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